Wie

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Hier erfährst Du, wie sich das Bedingungslose Grundwissen zusammensetzt, wie es entsteht und organisiert wird.


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SdG

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System der Grundbedürfnisse

Die Organisation des Bedingungslosen Grundwissens erlaubt durch eine Gliederung in sechs Problemfelder eine logische und klare Aufteilung. Diese Unterteilung basiert auf drei körperlichen Grundbedürfnissen des Menschen:

Versorgungsbedürfnis (Abwendung von Verdursten und Verhungern),

Schutzbedürfnis (Abwendung von Unterkühlung und Überhitzung),

Sicherheitsbedürfnis (Abwendung von Verletzung und Krankheit).

Die hier veröffentlichte Grafik basiert zum Teil auf der Arbeit des irischen Katastrophenschutzberater Vinay Gupta, welcher die sechs Lebensgefahren zur Grundlage in der Bewältigung von Gefahren für Infrastrukturen vorschlägt. Das Vorhaben für das Bedingungslose Grundwissen geht einen Schritt weiter und bringt diesen Ansatz in einen neuen Kontext: Es geht um eine grundlegende und differenzierte Erfassung der einfachsten und effektivsten zivilisatorischen Verfahren, um sie weltweit bereitzustellen.

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FunktionsweiseInformationsverarbeitung

Die Arbeitsprozesse und Vorgänge unseres Vorhabens lassen sich in der Grafik ablesen. Auf der linken Seite findet  eine Informationsauslese statt:

I. Allgemein relevante Informationen

II. Eignung zur Erfüllung eines Grundbedürfnisses

III. Effektive Verfahren

Das Sinnbild des Bedingungslosen Grundwissens steht hier für die Aufbereitung der Informationen. Auf der gegenüberliegenden Seite wird hingegen die Vermittlung der Informationen dargestellt. Diese sollen hauptsächlich global über das Internet bereitgestellt und darüber hinaus in Kooperationen mit verschiedensten Gruppen und NGO`s zur gezielten Anwendung in konkreten Projekten gelangen.

Kernstück der Verbreitungsstrategie des Bedingungslosen Grundwissens ist eine internetbasierte Plattform, um weltweit präsent sein zu können. Zusätzlich verfolgen wir zahlreiche Ansätze, um das Grundwissen an die Nutzer zu vermitteln, denen ein Zugang durch fehlende Internetverbindung noch verwehrt ist. (mehr dazu)


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Verfahren der Informationsaufbereitung

Die Initiative für das Bedingungslose Grundwissen hat sich mit dem Problem der Vermittlung von Informationen über zivilisatorisches Wissen auseinandergesetzt. So sind wir zu dem Schluss gekommen, dass besonders eine visuelle und intuitive Vermittlung von Informationen großes Potential beinhaltet, Menschen zu erreichen. Eine standardisierte Kennzeichnung der Abbildungen ermöglicht es, Inhalte direkt und schnell zu erfassen. Zudem ziehen wir eine unmittelbare visuelle Bezeichnung einer schriftlichen Beschreibung vor, sodass auch jene Menschen einfacher erreicht werden können, für die das Lesen von Texten ein Hindernis darstellt.
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Kennzeichnungslegende (Auszug, Stand 14/06/21):

Kennzeichnungslegende

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Wir haben bereits an der Entwicklung ausgewählter Prototypen gearbeitet, sodass wir uns nun der Optimierung und Qualifizierung unseres Visualisierungskonzepts widmen. Wir denken jedoch, dass die Grundlagenarbeit geleistet wurde, um jetzt den Aufbau einer Plattform zu beginnen. Denn durch die Arbeit an besagter Plattform werden auch weiterhin Rückschlüsse auf die Verbesserung der Visualisierung von Verfahren möglich sein.

Vorschau einer Anleitung zum Bau einer Trockenmauer (Auszug, Stand 14/07/21) // Dieses Beispiel wird derzeit überarbeitet:

Bildschirmfoto 2014-08-07 um 04.52.41
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Um eine noch direktere Vermittlung von diesem zivilisatorischem Wissen zu ermöglichen, können Videos einen wichtigen Beitrag leisten, sodass eine audiovisuelle Anleitung die bildliche Erklärung ergänzt. Tausendfach werden bereits heute Wissensbausteine durch das Internet verbreitet. Was fehlt, ist eine entsprechende Organisation und ein Qualitätsmanagement. Dies ist unser Ansatz.
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Beispiel einer audiovisuellen Informationsvermittlung über den Bau eines Biosand-Wasserfilters:
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